Stadtteiltreffen Zabo 2026
„Wie die Energie- und Treibhausbilanz Nürnbergs verbessern?“
Liebe Engagierte,
der Energie- und THG-Bericht der Stadt zeigt: in Nürnberg liegen offensichtlich die größeren Schritte zum Umbau von Industrie, Gesellschaft und der Stadt noch vor uns.
Auf Einladung des Klimaentscheids wollen Vertreter von verschiedenen NGOs nicht nur die Lage analysieren sondern auch mögliche Maßnahmen aufzeigen.
Die Grünen Eisbären werden dabei 4 konkrete Maßnahmen zur Wärmewende in Nürnberg ohne Altholz und Wasserstoff und noch bevor ein Integriertes Klimaschutzkonzept vorliegt, vorstellen.
Auch Vertreter der Stadt sind informiert.
Wann und wo? Am Mittwoch, den 6.3. 19:00 in St. Kunigund, Lorschstrasse 1 (St.Peter).
Klimatage Zabo 2022 vom 28.4. bis 1.5.2022
„Enkeltaugliches Leben, was können wir tun?“
Spenden gegen Spendenbescheinigung willkommen:

Unterstützung energy platform e.V.
Wärmepumpen Infoabend 17.03.2021 18:00 Uhr
„Und es geht doch!
Luft-Wärmepumpen für freistehende und Reihenhäuser
Referenten mit zusammen mehr als 50 Jahren Erfahrung: Heizungsbaumeister Werner Kreuz Dipl.-Ing. Hans-Peter Höcker
Infoabend kostenfrei
Spende gegen Spendenbescheinigung willkommen:
Heizen mit Luft-Wärme-Pumpen – auch im Altbau!
Ohne Erdgas und Erdöl“
Grundlagen, Lösungen und Erfahrungen mit Anbietern aus der Region.
Dipl.-Ing. (FH) Jutta Maria Betz
Studium Maschinenbau/Energietechnik, Planung von Heizungs-, Lüftungs-, MSR-Anlagen, GLT, BHKW; Mitglied im „Netzwerk für Energieeffizienz“
Seit 1995 selbständige unabhängige Energieberaterin mit Schwerpunkt Wohngebäude, Kommunen, Kirchen und Gewerbe.
Inhaber des Handwerkbetriebes bad&heizung Kreuz GmbH mit 15 Mitarbeitern
KfW zugelassener Gebäude-Energieberater mit mehr als 20 jähriger Erfahrung in der Planung u. Installation regenerativer Energiesysteme.
Inhaber der Ingenieurgesellschaft Höcker, Träger des Bayrischen Staatspreises in Gold, Sachverständiger und Gutachter im Bereich Gebäudeausrüstung für Heizung, Lüftung, Klima, Solartechnik.
Dozent im Fachbereich Gebäudemanagement und Wärmepumpen.
Inhaber von Patenten im Bereich Wärmepumpen.
Leider hat nicht jeder, der sich anmeldete, einen Link erhalten.
Wir bedauern das sehr.
Hier daher der Mitschnitt, noch verfügbar bis 18.8.2021.
Unterstützung energy platform e.V.
Szenariorahmen 2021-2035 der Bundesnetzagentur
Als Stellungnahme von energy-platform e.V. zum Szenariorahmen 2021-2035 hier die Antworten auf die Fragen aus dem „Begleitdokument zur Konsultation des Szenariorahmens 2021-2035 Stand: Januar 2020“.
Photovoltaik Infoabend 12.2.2020
Am Mittwoch, 12.02.2020 um 18:00 Uhr, veranstaltet das „Aktionsbündnis Grüne Eisbären“ zusammen mit der „Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Franken“ im großen Pfarrsaal St. Stefan, Waldluststraße 70 in 90480 Nürnberg, einen Infoabend zum Thema Solarstromerzeugung für Mieter und Eigentümer.
Der Preis für Strom aus dem Netz steigt, gleichzeitig sinkt die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Strom. Trotzdem ist der selbsterzeugte Strom immer noch günstiger als der Strom aus dem Netz. Wie also kann ich eigenen Strom erzeugen?
Auf dem Infoabend erläutert der PV-Fachmann der DGS-Franken und Buchautor Dipl.-Ing. Christian X. Dürschner zuerst Allgemeines zur Photovoltaik. Anschließend spricht er zu den Themen „Kleine Balkon-PV-Module“, auch Steckdosen-Solarmodule genannt, und „Anlagen mit Netzeinspeisung auf Dächern und an Fassaden“. Den Abschluss bildet ein kurzer Vortrag über das Speichern und eine mögliche Nutzung des selbsterzeugten Stroms zum Laden von Batterien von E-Autos.
Dabei werden jeweils die technischen, rechtlichen und finanziellen Aspekte erläutert.
Besonders Mieter dürften an fertig konfigurierten Balkon-Modulen interessiert sein, die an eine Steckdose auf dem Balkon angeschlossen werden können. So kann zumindest in geringem Umfang günstig selbst Strom zur Eigennutzung erzeugt werden. Balkon-Module erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit.
Für andere PV-Anlagen kann der Experte auf Basis einer verfügbaren Fläche die Größenordnung der benötigten Module, die Kosten für die PV-Anlage und den möglichen Stromertrag abschätzen.
Eine Galerie zeigt neben Fotos von PV-Anlagen auch Grafiken über Leistung und Erträge von PV-Installationen aus dem Osten von Nürnberg. Einige Eigentümer berichten von ihren Erfahrungen mit der Installation und dem Betrieb der Anlagen.
Presse:
Pressemitteilung
Bild
Plakat
Energiewende Info- und Diskussionsabend
Fragen / Antworten zur Energie- und Klimawende
(hier sind die Quellen_Energiewende_Diskussion_2019_10_16)
16.Oktober um 19:00 Uhr Waldluststraße 70
Dürreperioden, Waldbrände, Kiefernsterben im Zabo-Wald, Tornados in Deutschland, weniger und wärmeres Grundwasser – der lange vorhergesagte Klimawandel wird zunehmend Realität.
Mit dem UN-Klimaschutzabkommen von Paris vom Dezember 2015 haben sich 195 Staaten zum Ziel gesetzt, die Klimaerwärmung auf deutlich unter 2oC – besser 1,5oC – im Vergleich zum vorindustriellen Level zu begrenzen.
Zweck des in Nürnberg ansässigen und 2018 gegründeten Vereins energy-platform e.V. ist die Förderung einer alternativen und nachhaltigen Energieversorgung und Lebensweise.
Es ist uns ein Anliegen, unseren Kindern und Enkeln eine intakte Umwelt zu hinterlassen.
Denn ohne intaktes Klima ist aller Wohlstand nichts. Wir brauchen die Erde, diese uns aber nicht.
Bisher sind in unserer Gesellschaft Prestigedenken, unüberlegter Konsum, zahlreiche Fernreisen – weil es scheinbar billig ist -, aber auch Zivilisationserkrankungen, weit verbreitet. Neue Werte können sein: Glück, Zeit und Gemeinschaft, Hier-Sein statt in die Ferne streben, Genügsamkeit und die Freiheit sich gegen etwas zu entscheiden.
Wir müssen weg von Konsumrausch, Wegwerfgesellschaft und einer Mobilität, die Mensch und Umwelt belastet, hin zu Nachhaltigkeit, Wiederverwenden und intelligenter Mobilität.
Hierzu gibt es schon interessante Denkansätze und einige technische Entwicklungen.
Aber Bürger, Politik, Forschung und Industrie müssen handeln – und zwar jetzt.
Bei einem Info- und Diskussionsabend am 16.Oktober um 19:00 Uhr im Stefanussaal wollen wir gemeinsam mit Ihnen Fakten checken, uns austauschen, z.B. über die Pläne der Politik (Klimapaket der Bundesregierung) und Vorschläge sammeln, was jeder Einzelne tun kann.
Sie können Ihre Fragen gerne schon vorab an info@energy-platform.de richten.
Gerhard Spiegel
energy platform e.V.
Einladung: Info_Diskussionsabend_ep_2019_10_16
Fragen: Fragen_2019_09_25
BI und Energie-Verein fordern gemeinsam Moratorium und Energiedialog
Am 4. Juli 2018 fand um 18:00 in St. Gangloff (Saale-Holzland-Kreis) eine von der Bürgerinitiative „Unser Holzland- kein Windkraftland“ organisierte Informationsveranstaltung zum geplanten Bau der HGÜ Trasse (Süd-Ost-Link) und neuer Windkraftanlagen statt.
Beide Vorhaben sind nach wie vor höchst umstritten und würden mit ihrer Umsetzung Natur und Umwelt des Saaleholzlandkreises erheblich schädigen. In diesem Punkt herrschte breiter Konsens unter den Teilnehmern der Veranstaltung.
Die zwei Vorträge von Herrn Dipl.-Ing. Jochen Langzettel, Thüringer Landesverband Energiewende mit Vernunft e.V. und Herrn Dipl.-Ing. (FH) Jörg Diettrich, energy-platform e.V. (ep), zeigten dennoch unterschiedliche Sichtweisen.
Energy-platform e.V. sieht den Klimawandel als vom Menschen verursacht und folgt damit dem 1,5 Grad-Ziel der Pariser Klimakonferenz. Der Einsatz dezentraler Windkraftanlagen, um in sonnenschwachen Zeiten genügend Strom zu erzeugen, ist ein wichtiger Aspekt einer Energiewende hin zu 100% erneuerbaren Quellen. Auf die konkrete Situation im Umfeld von St. Gangloff bezogen, kommt Jörg Diettrich jedoch zu folgender Einschätzung:
„Mit dem Windkraftausbau den CO2-Ausstoß zu verringern und dabei gleichzeitig intakten Wald zu vernichten, gleicht einem Schildbürgerstreich. Längs der großen Verkehrswege gibt es selbst in Thüringen andere geeignete Flächen für weitere Windkraftanlagen.“
Hinsichtlich der Netzinfrastruktur sieht der Verein den Bedarf eines deutlichen Zubaus in den Verteilnetzen, an die die PV- und Windenergieanlagen angeschlossen sind. Hingegen ist die Notwendigkeit des Süd-Ost-Links und des Ausbaus der Übertragungsnetze insgesamt in einer dezentralen Energielandschaft nicht gegeben.
Die BI und Verein fordern daher ein Moratorium des geplanten Netzausbaus und einen nationalen Energiedialog.
„Das wird nur erreichbar sein, wenn die Bürger, trotz unterschiedlicher Sichtweisen, gemeinsam handeln. Wir wissen, dass sich bürgerlicher Widerstand aus vielen einzelnen Maßnahmen speist und sehen diese Veranstaltung als einen Schritt auf diesem Weg“, so Jörg Diettrich.
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Netzentwicklungsplan 2.0
energy platform e.V. macht sich für Energiezellen stark
Nürnberg – Zur Erreichung der Ausbauziele der erneuerbaren Energien wird immer wieder der Ausbau der Übertragungsnetze gefordert. Der Verein energy platform e.V. (ep), mit Sitz in Nürnberg, hat sich bereits mehrfach gegen diese Pläne ausgesprochen und erhält in jüngster Zeit von unerwarteter Seite Unterstützung.
Ausdrücklich begrüßt der Verein ep., die von TenneT-Vorstand Lex Hartman angeregte neue Methode der Netzentwicklungsplanung (NEP 2.0).
Aktuelle Planungen führen zu überdimensionierten Übertragungsnetzen
Nach Einschätzung von ep führt die aktuelle Methode heute und in Zukunft zu überdimensionierten Übertragungsnetzen. Hintergrund der aktuellen Diskussionen um den Netzausbau ist der Ausstieg aus der Kohle und der angestrebte Anteil von 65 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien bis 2030. Werden die Methoden, die der aktuelle Netzentwicklungsplan vorgibt, weiter angewendet, führt das zwangsläufig zu einem zusätzlichen Ausbau der Übertragungsnetze. Dabei hält der Verein bereits die geplanten Ausbauziele der Übertragungsnetzbetreiber für überdimensioniert. Der Verein ep hat in seinem alternativer Szenariorahmen (aSRE), den er im Januar an die Bundesnetzagentur und die Übertragungsnetzbetreiber geschickt hat, klar aufgezeigt: Flexibilisierung und Dezentralisierung brauchen weniger Ausbau des Übertragungsnetzes und führen zu mehr Energiewende.
Energiezellen für mehr Energiewende und breite Akzeptanz
Zu den vielversprechenden Lösungsansätzen zählt nach Einschätzung von ep der regionale Ausbau von Energiezellen, in denen ein Großteil der lokal erzeugten Energie (Strom und Wärme) auch lokal genutzt wird. Energiezellen bieten darüber hinaus die Möglichkeit aus erneuerbaren Energieträgern erzeugte elektrische Energie in synthetische Kraftstoffe (Power-to-X) für Verkehr und Industrie zu verwandeln. Obwohl auf der Ebene der Niedrig- und Mittelspannungsnetze bereits eine gut funktionierende Infrastruktur bereit steht, wird der Fokus des weiteren Netzausbaus lt. ep vor allem dort liege. Zudem ist der Verein der Überzeugung, dass regionale Konzepte, die viele Akteure mit einbeziehen mehr Unterstützer finden.
Sichtweise energy platform e.V. auf Energiezellen
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Quellen
Zu viel Netzausbau in der Zukunft
NEP 2.0 Netzentwicklungsplanung fit für die Zukunft machen
NEP 2.0 Netzentwicklungsplan für die Zukunft Copenhagen Economics
Netzausbau – neue Statements von TenneT
