Photovoltaik Infoabend 12.2.2020

Am Mittwoch, 12.02.2020 um 18:00 Uhr, veranstaltet das „Aktionsbündnis Grüne Eisbären“ zusammen mit der „Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Franken“ im großen Pfarrsaal St. Stefan, Waldluststraße 70 in 90480 Nürnberg, einen Infoabend zum Thema Solarstromerzeugung für Mieter und Eigentümer.

Der Preis für Strom aus dem Netz steigt, gleichzeitig sinkt die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Strom. Trotzdem ist der selbsterzeugte Strom immer noch günstiger als der Strom aus dem Netz. Wie also kann ich eigenen Strom erzeugen?

Auf dem Infoabend erläutert der PV-Fachmann der DGS-Franken und Buchautor Dipl.-Ing. Christian X. Dürschner zuerst Allgemeines zur Photovoltaik. Anschließend spricht er zu den Themen „Kleine Balkon-PV-Module“, auch Steckdosen-Solarmodule genannt, und „Anlagen mit Netzeinspeisung auf Dächern und an Fassaden“. Den Abschluss bildet ein kurzer Vortrag über das Speichern und eine mögliche Nutzung des selbsterzeugten Stroms zum Laden von Batterien von E-Autos.
Dabei werden jeweils die technischen, rechtlichen und finanziellen Aspekte erläutert.

Besonders Mieter dürften an fertig konfigurierten Balkon-Modulen interessiert sein, die an eine Steckdose auf dem Balkon angeschlossen werden können. So kann zumindest in geringem Umfang günstig selbst Strom zur Eigennutzung erzeugt werden. Balkon-Module erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit.
Für andere PV-Anlagen kann der Experte auf Basis einer verfügbaren Fläche die Größenordnung der benötigten Module, die Kosten für die PV-Anlage und den möglichen Stromertrag abschätzen.

Eine Galerie zeigt neben Fotos von PV-Anlagen auch Grafiken über Leistung und Erträge von PV-Installationen aus dem Osten von Nürnberg. Einige Eigentümer berichten von ihren Erfahrungen mit der Installation und dem Betrieb der Anlagen.

Presse:
Pressemitteilung
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Energiewende Info- und Diskussionsabend

Fragen / Antworten zur Energie- und Klimawende

(hier sind die Quellen_Energiewende_Diskussion_2019_10_16)

16.Oktober um 19:00 Uhr Waldluststraße 70
 
Dürreperioden, Waldbrände, Kiefernsterben im Zabo-Wald, Tornados in Deutschland, weniger und wärmeres Grundwasser – der  lange vorhergesagte  Klimawandel  wird zunehmend Realität.

Mit dem UN-Klimaschutzabkommen von Paris vom Dezember 2015 haben sich 195 Staaten zum Ziel gesetzt, die Klimaerwärmung auf deutlich unter 2oC – besser 1,5oC – im Vergleich zum vorindustriellen Level zu begrenzen.
Zweck des in Nürnberg ansässigen und 2018 gegründeten Vereins energy-platform e.V. ist die Förderung einer alternativen und nachhaltigen Energieversorgung und Lebensweise.
Es ist uns ein Anliegen, unseren Kindern und Enkeln eine intakte Umwelt zu hinterlassen.

Denn ohne intaktes Klima ist aller Wohlstand nichts. Wir brauchen die Erde, diese uns aber nicht.

Bisher sind in unserer Gesellschaft Prestigedenken, unüberlegter Konsum, zahlreiche Fernreisen – weil es scheinbar billig ist -, aber auch Zivilisationserkrankungen, weit verbreitet. Neue Werte können sein: Glück, Zeit und Gemeinschaft, Hier-Sein statt in die Ferne streben, Genügsamkeit und die Freiheit sich gegen etwas zu entscheiden.

Wir müssen weg von Konsumrausch, Wegwerfgesellschaft und einer Mobilität, die Mensch und Umwelt belastet, hin zu Nachhaltigkeit, Wiederverwenden und intelligenter Mobilität.
Hierzu gibt es schon interessante Denkansätze und einige technische Entwicklungen.
Aber Bürger, Politik, Forschung und Industrie müssen handeln – und zwar jetzt.

Bei einem Info- und Diskussionsabend am 16.Oktober um 19:00 Uhr im Stefanussaal wollen wir gemeinsam mit Ihnen Fakten checken, uns austauschen, z.B. über die Pläne der Politik (Klimapaket der Bundesregierung) und Vorschläge sammeln, was jeder Einzelne tun kann.
Sie können Ihre Fragen gerne schon vorab an richten.

Gerhard Spiegel

energy platform e.V.

Einladung: Info_Diskussionsabend_ep_2019_10_16

Fragen: Fragen_2019_09_25

Plakat: Plakat_Info-Diskussionsabend_2019_10_16

CO2- Steuer oder Ausbau des EU-Emissionshandels oder beides?

Der folgende Vorschlag verzichtet auf eine zusätzliche CO2-Steuer und die Festlegung eines CO2 Preises.

Er setzt vielmehr auf verlässliche Mengenreduktion aller Klimagase durch Erweiterung des europäischen Emissionshandelssystems (ETS) um die Landwirtschaft, den Erdgashandel und die kleineren Emittenten. Das ETS der EU wirkt auf der Erzeugerseite.

Zusätzlich legt der Vorschlag auf nationaler Ebene im Energiegesetz die Steuern für erneuerbare Energieträger bis 2030 auf 50% des Wertes der fossilen Energieträger von heute fest. Nach 2030 steigen diese Steuern jährlich um 2,5% bis sie 80% der Steuerabgaben für fossile Energieträger von 2019 erreichen. Die fossilen Energieträger werden im Gegenzug jährlich um 5% teurer. Kerosin wird endlich besteuert. Die staatlichen Einnahmen bleiben nahezu konstant.

Der Vorschlag sieht weiterhin vor, für Lebensmittel und Rohstoffe mit hohen Emissionen den Mehrwertsteuersatz von um 50% anzuheben. Für klimaschonende und innovative Waren wie Burger aus Erbsen oder synthetisches Fleisch wird der Satz um 50% zu senken. Auch hier bleiben die Belastungen in Summe konstant. Energie- und Mehrwertsteuer wirken auf der Verbraucherebene.

Sollten Überschüsse aus dem EU-ETS, der Energie- und Mehrwertsteuer entstehen, werden diese über eine einmalige personenbezogene Klimapauschale an die Bevölkerung zurückgegeben.
CO2 Steuer oder Ausbau Emissionshandel

Fragen zum „Aktionsplan Stromnetz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

 

von Gerhard Spiegel

Der Netzausbau auf Höchstspannungsebene ist wegen der zu erwartenden Kosten und Schäden und der bezweifelten Notwendigkeit in der Diskussion. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier möchte die Netze optimieren und den Planungsprozess durch Anreize verschlanken. Diese Überlegungen sind auf den vier Seiten des „Aktionsplan Stromnetz“ vom 14.8.2018 zusammengefasst. Auf ebenfalls vier Seiten haben wir die Fragen, die uns beim Lesen kamen, zusammengefasst und an die „EnergieministerInnen“ des Bundes und der Länder verschickt. Die MinisterInnen treffen sich am 20.9.2018 zum Energiedialog 2018 in Berlin.

Fragen Aktionsplan Stromnetz